Geschichte & Geschichten aus Teltow

Ein zweistündiger Spaziergang unter alten Linden und über historische Pflaster

Teltow – die Stadt, an der Grenze Berlins gelegen, war vor 250 Jahren noch eine Tagesreise von Berlin entfernt und blickt mittlerweile auf eine 750-jährige Geschichte zurück.

Teltow gründete sich an einer für die Besiedlung vorteilhaften Stelle im Tal der Bäke und war damals schon umgeben von Seen und feuchtem Wiesenland. Um die Zeit der Stadtgründung im Jahr 1265 erhielt Teltow eine Befestigungsanlage aus Gräben und Wällen, die bis ins 19. Jahrhundert ihre Funktion erfüllte.

Nur 49 Jahre später wurde mit der Errichtung des Lehnrichteramtes durch den Bischof von Brandenburg in der kleinen Ackerbürgerstadt die seinerzeit oberste weltliche Position in einer Stadt geschaffen. Der Brandenburger Bischof spielte auch 300 Jahre später eine Rolle in der Stadtgeschichte, als hier der Übertritt Brandenburgs zum Luthertum vorbereitet wurde. Dieses denkwürdige Ereignis aus dem Jahr 1539 ging später unter dem Begriff „Teltower Einigung“ in die Geschichte ein. Dies sind nur drei wichtige Ereignisse, die sich nachhaltig auf die Entwicklung Teltows im späten Mittelalter bzw. in der beginnenden Neuzeit auswirkten. Weitere interessante Hintergrundinformationen aus allen Epochen der Stadtgeschichte erfahren Sie während einer der Altstadtführungen, die einmal im Monat von März bis Oktober gemeinsam vom Heimatverein Stadt Teltow 1990 e.V. und der Lokalen Agenda 21, AG Altstadt, angeboten werden.

Während eines Spazierganges über das historische Pflaster der Altstadt hören Sie Fakten und unterhaltsame Anekdoten zur Stadtgeschichte und können einen Blick hinter die Fassaden einiger interessanter Gebäude werfen. Bei den Führungen werden historische Ereignisse entsprechend ihrem Kalenderdatum eingebunden und deren Bedeutung für die Entwicklung der Stadt beleuchtet.

Die Altstadtführer Hermann Lamprecht und Peter Jaeckel freuen sich auf Sie.

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